moderne Schmerztherapie
Timo ist 13,8 Jahre alt im August 2021 konnte er kaum laufen. Durch Spondylosen der Wirbelsäule hatte er eine ausgeprägte Hinterhandschwäche. Dank moderner Medikamente kann er jetzt wieder laufen
Schmerzen sind wichtige Signale und eine Schutzfunktion des Körpers
Tiere zeigen Schmerzen nur sehr unscheinbar und oft gar nicht an, da sie sich in der Natur hierdurch angreifbar machen würden. Man braucht ein geschultes Auge, um Schonhaltungen zu erkennen, erkennt diese oft nur an unscheinbaren Dingen. Zum Beispiel bewegt oder putzt sich eine Katze weniger, das Fell der hinteren Körperregionen ist struppiger, u.v.a. Besonders bei älteren Tieren kommen häufig Schmerzen im Bereich der Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen vor.
Schmerzen haben Auswirkungen auf viele andere Körperfunktionen, da sie Stress auslösen. Das hat viele Auswirkungen auf die gesamte Gesundheit und auch das Immunsystem Ihres Tieres.
Eine schnelle und gute Schmerztherapie verhindert daher nicht nur Schonhaltungen und ein Schmerzgedächtnis - sie gibt Ihrem Tier Gesundheit und Lebensqualität zurück.
Daher versuchen wir, Schmerzen frühzeitig durch Dehn- und Beugeprüfung der Gelenke, Druckschmerz, Gangproben etc. und eine morderne Bildgebung (Ultraschall und Röntgen) zu erkennen, so wie es auch in der Humanmedizin üblich ist.
Wir arbeiten mit individuell abgestimmten Medikanenten. Die neuesten Medikamente hierzu sind Antikörper, welche gezielt in die Schmerzgenese eingreifen. Diese stehen inzwischen für Hund und Katze zur Verfügung.
Gleichzeitig sollten die Ausscheidungsorgane wie Leber und Nieren geschützt werden. Daher sollten man diese Organe besonders bei Langzeitverabreichungen in Abständen sorgfälltig überwachen.
Diese Untersuchungen können vor Ort in unserem Labor durchgeführt werden, und liegen bereits nach einer Stunde vor.
Für diese Untersuchungen ist es erforderlich, dass Ihr Tier nüchtern ist. Wasser darf es trinken.
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